Ein Haferdrink entsteht, indem Hafer eingeweicht, fein vermahlen und mit Wasser aufgeschlämmt wird, bevor die Flüssigkeit von den festen Bestandteilen getrennt wird. Manche Hersteller setzen Enzyme ein, die Stärke in Zucker aufspalten, was zu einer natürlichen, leichten Süße führt, ohne dass Zucker zugesetzt werden muss.
Im Müsli passt ein Haferdrink geschmacklich besonders gut zu Haferflocken selbst, da beide aus demselben Getreide stammen und sich das Aroma ergänzt. Die Konsistenz ist meist etwas cremiger als bei Wasser basierten Alternativen wie Reisdrinks. Wer glutenfreien Hafer benötigt, sollte gezielt nach entsprechend gekennzeichneten Produkten suchen, da normaler Hafer durch den Anbau oder die Verarbeitung mit glutenhaltigem Getreide in Kontakt kommen kann. Beim Kochen von Porridge reagiert ein Haferdrink oft empfindlicher auf hohe Hitze als Kuhmilch und kann schneller anbrennen, weshalb sich mittlere Temperaturen und regelmäßiges Rühren für ein gleichmäßiges Ergebnis empfehlen.
Mehr zu Pflanzendrinks allgemein bietet der Beitrag Pflanzendrinks zum Müsli, der übergeordnete Eintrag Pflanzendrinks ordnet den Haferdrink in die Gruppe der pflanzlichen Getränke ein. Zur Kennzeichnung von Hafer ohne Kontamination mehr im Eintrag Kontaminationsfreier Hafer.
