Haferflocken entstehen, wenn geschälte Haferkörner gedämpft und anschließend zwischen Walzen zu flachen Flocken gepresst werden. Das Dämpfen macht das Getreide haltbar und verkürzt die spätere Garzeit, das Walzen sorgt für die typische Form. Je nach Walzgrad unterscheidet man Großblatt und Zartblatt, wobei Großblatt kerniger bleibt und Zartblatt feiner und schneller gar wird.
Im Müsli sind Haferflocken meist die mengenmäßig größte Zutat. Für eine Portion rechnet man etwa 40 bis 60 g, kombiniert mit Nüssen, Samen und Trockenfrüchten. Großblattflocken passen gut zu Overnight Oats und Porridge, weil sie auch nach dem Quellen noch Biss haben, Zartblatt eignet sich für schnelle Zubereitungen und für Kinder, die feinere Konsistenzen bevorzugen.
Haferflocken enthalten von Natur aus das lösliche Ballaststoff Beta-Glucan und sind botanisch glutenfrei, auch wenn Standardware durch die Verarbeitung Spuren von Gluten enthalten kann. Wer darauf achten muss, findet mehr dazu im Eintrag Glutenfrei. Praktische Zubereitungstipps liefert der Haferflocken-Ratgeber.
