Pflanzendrinks werden aus pflanzlichen Rohstoffen wie Hafer, Soja, Mandeln, Reis oder Kokosnuss hergestellt, indem diese eingeweicht, gemahlen und mit Wasser vermischt werden. Rechtlich dürfen sie in der EU nicht als Milch bezeichnet werden, weshalb Begriffe wie Hafergetränk oder Sojadrink auf der Verpackung stehen, auch wenn sich im Alltag der Begriff Pflanzenmilch eingebürgert hat.
Im Müsli übernehmen Pflanzendrinks dieselbe Rolle wie Kuhmilch: Sie machen die Flocken cremig und binden die Zutaten. Geschmack, Süße und Konsistenz unterscheiden sich je nach Sorte deutlich, von neutral bis leicht nussig oder süßlich. Ungesüßte Varianten enthalten keinen zugesetzten Zucker, gesüßte dagegen schon, was sich auf der Zutatenliste ablesen lässt. Beim Aufschäumen oder Erhitzen verhalten sich manche Sorten anders als Kuhmilch, weshalb es sich lohnt, für warmes Porridge gezielt eine Sorte zu wählen, die beim Kochen nicht ausflockt, etwa einen Hafer- oder Sojadrink.
Einen Überblick über die verschiedenen Sorten und ihre Eigenschaften gibt der Beitrag Pflanzendrinks zum Müsli, eine einzelne Sorte beschreibt der Eintrag Haferdrink. Für glutenfreie Ernährung ist zudem der Eintrag Glutenfrei relevant.
