Trockenfrüchte

Trockenfrüchte entstehen, wenn frischem Obst der größte Teil des Wassers entzogen wird, meist durch Lufttrocknung oder in speziellen Trocknern. Dabei konzentrieren sich Geschmack, Fruchtzucker und einige Ballaststoffe auf ein kleineres Volumen. Typisch fürs Müsli sind Rosinen, getrocknete Aprikosen, Datteln, Feigen, Cranberries oder Apfelringe.

Weil Trockenfrüchte deutlich mehr Zucker pro Gramm liefern als frisches Obst, lohnt sich eine bewusste Portionierung, etwa 20 bis 30 g pro Schüssel. Manche Sorten werden zusätzlich geschwefelt oder in Zuckerlösung getaucht, was auf der Verpackung erkennbar ist. Wer den Zuckeranteil im Müsli insgesamt niedrig halten möchte, greift eher zu ungeschwefelten, ungesüßten Varianten und kombiniert sie mit frischem Obst. Wer mehrere Sorten kombiniert, kann durch das Verhältnis von süßen und säuerlichen Früchten, etwa Datteln und Cranberries, den Geschmack der ganzen Schüssel gezielt abstimmen, ohne zusätzlichen Zucker zu benötigen.

Ausführlicher geht der Beitrag Trockenfrüchte im Müsli auf Sorten und Verwendung ein, während Müsli ohne Zucker zeigt, wie sich die Gesamtsüße im Griff behalten lässt. Eine besondere Verarbeitungsform beschreibt der Eintrag Gefriergetrocknete Früchte.

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