Granola bezeichnet eine Müslimischung aus Haferflocken, Nüssen und Samen, die mit einer flüssigen Süßung vermengt und anschließend im Ofen geröstet wird. Durch das Backen verbinden sich die Zutaten zu knusprigen Klumpen, den sogenannten Clustern, die das typische Knuspern erzeugen. Der Ursprung liegt in den USA des 19. Jahrhunderts, von dort verbreitete sich die Zubereitungsart weltweit.
Im Alltag wird Granola meist löffelweise über Joghurt, Skyr oder Pflanzendrinks gestreut, seltener als alleinige Portion in Milch gegessen, da es intensiver schmeckt als rohes Müsli. Wegen der Röstung und Süßung liefert es mehr Energie pro Gramm als unverarbeitetes Basis-Müsli, weshalb sich kleinere Portionen anbieten, etwa 30 bis 50 g als Topping.
Selbst hergestellt lässt sich die Menge an Süßung gut steuern, eine Anleitung dazu bietet der Ratgeber Granola selber machen. Der Unterschied zu ungebackenem Knuspermüsli liegt vor allem im Röstprozess, mehr zu den Grundzutaten erklärt die Seite Zutaten.
