Bei der Gefriertrocknung wird Obst zunächst tiefgefroren und anschließend im Vakuum entwässert, wobei das Wasser direkt vom gefrorenen in den gasförmigen Zustand übergeht. Dieses Verfahren erhält Farbe, Form und einen großen Teil der Aromastoffe besser als klassisches Lufttrocknen, führt aber zu einer sehr leichten, knusprigen Textur statt zäher Konsistenz.
Im Müsli sorgen gefriergetrocknete Stücke, etwa von Erdbeeren, Himbeeren oder Mango, für einen intensiven Fruchtgeschmack und einen knackigen Kontrast zu Flocken und Joghurt. Sie ziehen schneller Feuchtigkeit, sobald Milch dazukommt, und werden dann weich, weshalb sie sich gut eignen, um kurz vor dem Essen über die Schüssel gestreut zu werden. Der Zuckergehalt bleibt bei reinem Obst ohne Zusätze überschaubar, ein Blick auf die Zutatenliste lohnt trotzdem. Wegen der aufwendigeren Herstellung sind gefriergetrocknete Früchte meist teurer als klassisch getrocknete, dafür bleibt ihr Geschmack konzentrierter und ihre Farbe deutlich kräftiger, was sie auch optisch zu einem markanten Topping macht.
Wie sich verschiedene Trockenformen im Müsli unterscheiden, erklärt der Eintrag Trockenfrüchte, praktische Kombinationen zeigt Trockenfrüchte im Müsli. Wer unterwegs isst, findet passende Ideen unter Müslibecher.
