Eine Nussmischung fasst mehrere Nusssorten zusammen, etwa Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne oder Pekannüsse. Sie liefert vor allem ungesättigte Fettsäuren, etwas Eiweiß und ein rundes Röstaroma, das viele Getreideflocken geschmacklich ergänzt. Anders als einzelne Nusssorten bringt eine Mischung mehrere Texturen und Geschmacksrichtungen in eine Schüssel.
Für die Praxis reicht meist eine kleine Menge von etwa 15 bis 25 g pro Portion, da Nüsse energiedicht sind. Ganze oder grob gehackte Nüsse bleiben länger knackig als sehr fein gehackte, die schneller weich werden, sobald Milch oder Joghurt dazukommt. Wer Proteinmüsli mischt, kann den Nussanteil bewusst erhöhen, sollte aber die Gesamtmenge im Blick behalten. Bei gekauften Mischungen lohnt ein Blick auf mögliche Röstöle oder Zuckerzusätze auf der Zutatenliste.
Wer seine Nussmischung selbst zusammenstellt, kann Menge und Sorten genau auf den eigenen Geschmack abstimmen. Wie das grundsätzlich funktioniert, zeigt der Beitrag Müsli selber machen, während Nüsse und Samen im Müsli einzelne Sorten und ihre Eigenschaften genauer vorstellt. Wichtig für Allergiker ist zudem der Hinweis unter Allergene.
